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  Einem künstlerisch gebildeten Auge wird auffallen, dass meine ersten Gehversuche mit  
 

Pinsel und Staffelei in dem gewagten Unterfangen ausarteten, Werke meines heimlichen

 
  Vorbildes – Pablo Picasso – neu zu interpretieren.  
  Während meines Studiums mit einem knappen Budget versehen, improvisierte ich,  
  indem ich anstelle kostspieliger Acrylfarben mit eigenen Gemischen aus Plakatfarben  
  und verschiedenen Leimsorten, Zahnpasta und was mir im Haushalt sonst so in die Finger  
  kam, malte. Als Malunterlage war kein Möbelstück, kein Stück Karton vor mir sicher. .  
  Wegen der Umständlichkeit dieser Maltechnik arbeitete ich mehrere Wochen bzw. Monate  
  an einem Gemälde  
  Einige anschauliche Beispiele meines bunten Treibens:  
                         
     
    Rücken, 2006   Der Hahn, 2006   Feigenblatt, 2006   Traumreisen, 2007   Dreifaltigkeit,2007   Flammenmeer,2007  
       
    Kurz vor meinem Umzug in die Vereinigten Arabischen Emirate entstand mein erstes  
    Acryl-Gemälde. In den Folgemonaten in der Wüste brachte ich mehrere weitere  
    Acryl-Kompositionen zur Leinwand. Die Inspiration diktierte mir vorzugsweise farbstarke  
    Bildermotive, auf denen Menschen mit der Natur bzw. mit ihrer Umgebung verschmolzen.  
    Nach und nach driftete mir zu Bewusstsein, dass ich nichts Anderes tat, als mir selbst  
    bildhaft vor die Augen zu führen, wie unsere Welt in Wahrheit beschaffen ist:  
    alles ist miteinander verbunden und alles ist Eines.